BME-Barometer „Elektronische Beschaffung“

Stand und Entwicklung der Digitalisierung von Einkauf und Supply Chain Management

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Industriebetriebslehre (Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky) der Universität Würzburg wird jährlich eine Studie durchgeführt, die sich mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung in ausgewählten Bereichen von Einkauf und SCM sowie mit den zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen beschäftigt.

Unterstützt wird die Studie vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) und vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ) sowie der Firma Allocation Network GmbH.

Zur Befragung für die 2019er Studie... (bis 1.12.2018)

Weiterführende Informationen

Untersucht werden folgende Aspekte:

Stand und Ausblick der Elektronischen Beschaffung

  • Plan-to-Strategy
  • Source-to-Contract
  • Requisition-to-Pay / Procure-to-Pay
  • Category-spezifische Tools
  • Lieferantenmanagement (SRM)
  • Qualitätsmanagement
  • Spend Analysis / Controlling

Digitalisierung und die Zukunft des Einkaufs

  • Operative / administrative Einkaufsprozesse
  • Strategische Einkaufsprozesse
  • Zukunftstechnologien

Fazit der Studie von 2018

→ zur Studie (BME-Barometer 2018)

An der Befragung zur Studie 2018 nahmen zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 insgesamt 303 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungsgewerbe, Handel und öffentlichen Institutionen teil. Darunter befanden sich zu etwa gleichen Teilen Großunternehmen und mittelständische Betriebe (KMU). Am 13. März wurde den mehr als 1.000 Teilnehmern der 9. BME-eLÖSUNGSTAGE in Düsseldorf die Studie im Detail vorgestellt.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat die „klassischen“ Basisprozesse im Einkauf noch nicht durchgehend digitalisiert. Inwieweit auf dieser Grundlage in den nächsten Jahren die „digitale Transformation“ zum Einkauf 4.0 – also die Einführung und Nutzung neuer digitaler Prozesse und Geschäftsmodelle – in der Breite gelingen kann, muss mit einem Fragezeichen versehen werden. Insbesondere KMU sind hier aktuell noch deutlich schlechter aufgestellt als Großunternehmen. Nichtsdestotrotz werden einige Betriebe als Leuchttürme weiter voran-gehen. Für die Mehrheit der Firmen heißt es jedoch zunächst, die grundlegenden Beschaffungsprozesse digital in den Griff zu bekommen – und dies in einer Geschwindigkeit, die den Abstand zu den Best-in-Class-Unternehmen nicht noch größer werden lässt.

Details

Projektdauer: ab Oktober 2017 (fortlaufend)

Kooperationspartner:

  • Lehr­stuhl für Industriebetriebslehre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)
  • Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ)
  • Allocation Network GmbH