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Zentrale Themen: Impulsvortrag, Wirtschaftslage der Veranstaltungsbranche, Erfolgszahlen der Leipziger Messe, Strategische Geschäftsfelder der Zukunft
In einem einführenden Impulsvortrag begrüßte der Gastgeber Prof. Müller (Marketing) den Referenten sowie die anwesenden Studierenden diverser Bachelor- (Betriebswirtschaftslehre) sowie Master-Studiengänge (General Management, Betriebswirtschaftslehre, Medienmanagement) der HTWK Leipzig. Im anschließenden Gastvortrag informierte Markus Geisenberger vorab über seinen eigenen beruflichen Werdegang bis hin zur heutigen Position des Geschäftsführers der Leipziger Messe sowie seine persönlichen Einschätzungen aktueller politischer, technologischer und wirtschaftlicher Trends. Sodann erhielten die zuhörenden Gäste durch den – wie bereits in den Vorjahren äußerst eloquent und Dialog-stimulierend vortragenden – Referenten aktuelle Einblicke in die Veranstaltungsbranche, zu der Messen, Kongresse, Events und zugehörige Dienstleistungen zu zählen sind. In seinem knapp 90-minütigen Vortrag gab es zudem aufschlussreiche Einblicke in seine Bewertung aktueller Trends und die resultierende künftige Entwicklung der Schlüsselindustrie Messewirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Effekt geopolitischer Rahmenbedingungen sowie den Einfluss auf strategische Entscheidungen einer Messegesellschaft. Im Anschluss stellte er (auf dem Geschäftsjahr 2025 basierende) Zahlen und Fakten zur Leipziger Messe vor: Auf knapp 200 Veranstaltungen trafen dort etwa 11.000 ausstellende Unternehmen und Institutionen auf mehr als eine Millionen Besuchspersonen, was der Unternehmensgruppe einen substanziellen Konzernumsatz von rund 109 Millionen € erbrachte.
Anschlussdiskussion verdeutlicht leitbildgetragene regionale Vernetzung: Theorie und Praxis im Verbund
Im Anschluss nutzten sowohl der Gastgeber als auch die Studierenden die Gelegenheit, dem geladenen Referenten zahlreiche Fragen zu den Vortragsinhalten zu stellen und in einen äußerst lebendig geführten Dialog einzutreten. Sehr zur Freude des Veranstalters Prof. Müller (Marketing) wurde dabei offensichtlich, wie die in seinen Vorlesungen und Seminaren vermittelten theoretischen Modelle und Analysekonzepte seitens der Leipziger Messe realiter Anwendung finden. So wurde die auf M.E. Porter zurückgehende Branchenstrukturanalyse zur Bewertung der Attraktivität der Messe-Branche in China herangezogen. Ebenso findet die von Akteuren der Harvard-Business-School mitentwickelte Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT) zur Einschätzung zentraler Trends in der globalen Messewirtschaft als Erfolgsmöglichkeit oder Bedrohung für deutsche Messegesellschaften fortlaufend Anwendung. Und auch die durch I.-H. Ansoff entwickelte Klassifikation potentieller Wachstumsstrategien (Growth-Opportunity-Matrix) wird in der Geschäftspraxis der Leipziger Messe kontinuierlich im Rahmen der Trendforschung zur Einschätzung künftiger Portfolioelemente (wie Sonderveranstaltungen oder Kombinationen von Kongressen und Messen) eingesetzt.
Nach über zwei Stunden fand die kurzweilige Veranstaltung dann mit einer durch Prof. Müller (Marketing) gegebenen Zusammenfassung und einer Abschlussrede ihr Ende. Im Juni des Jahres 2027 – dies wurde fest vereinbart – wird die Vortragsreihe des Geschäftsführers der Leipziger Messe in dann sechster Folge turnusgemäß erneut stattfinden.
]]>Auf Basis vorab abgestimmter, konkreter Fragestellungen des Projektteams um Projektdirektor Constantin Strobel wurden in einem Längsschnittdesign (zweistufig gestaffelt in einen Vorbesuchs-Fragebogen und sodann einen Nachbesuchs-Fragebogen) Erwartungen und Besuchseindrücke sowie das Nutzungsverhalten hinsichtlich kommunikativer Kontaktpunkte (Touchpoints) zur Aufmerksamkeitserzeugung und Beschaffung von Informationen für die CAGGTUS Leipzig, aber auch für vergleichbare Veranstaltungen (Events im weitesten Sinne, wie etwa Konzerte, Festivals etc.) analysiert. Traditionell Anfang Juni terminiert, präsentierten die studentischen Teams sodann ihre Analyseergebnisse am sogenannten HTWK-Messetag auf dem Gelände der Leipziger Messe.
„Warm-up“: Professor Müller (Marketing) und Projektdirektor Strobel bewerten die Erfolgszahlen des Festivals CAGGTUS Leipzig in 2026
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde sowie einem Impulsvortrag von Prof. Müller (Marketing) bewertete Projektdirektor Strobel Erfolgszahlen des vom 17. Bis 19. April 2026 durchgeführten dreitägigen Festivals. So wurden insgesamt 22.400 Besucher registriert – und damit etwa 2.500 mehr als im Vorjahr. Die ins Festival integrierte (und im DACH-Bereich größte) LAN-Party legte mit über 2.300 teilnehmenden Personen ebenfalls deutlich zu.
Reports der studentischen Teams: Kommunikationsauftritt, Programminhalte, Rahmenbedingungen, Maßnahmenkatalog für die Gewinnung und Bindung von Besuchern
Gegenstand des zweiten Teils des HTWK-Messetages war sodann das studentische Beratungsprojekt. Die vom Projektteam der CAGGTUS an die studentischen HTWK-Teams herangetragenen Fragestellungen wurden in Form themenspezifischer Reports auf Basis persönlicher Erwartungen, Besuchserfahrungen sowie den Eindrücken von Begleitpersonen beantwortet. Als erstes wurden Präsentationen zum entwickelten Studiendesign sowie zu subjektiven Einschätzungen des Kommunikationsauftritts der CAGGTUS Leipzig (aktueller Media-Mix wie z.B. Homepage, Soziale Medien etc.) aus Sicht der in überwiegender Zahl als Erstbesucher des Festivals zu klassifizierenden Probanden vorgetragen. Im Anschluss folgten Reports zu den identifizierten Differentialen zwischen den im Vorbesuchs-Fragebogen bekundeten Erwartungen sowie den tatsächlichen Bewertungen nach dem Besuch. Hierin waren auch Bewertungen der Programminhalte sowie der Rahmenbedingungen des Festivals eingebettet. Die abschließende Präsentation des HTWK-Messetages 2026 thematisierte zentrale Indikatoren der Besucherzufriedenheit, wie z.B. die bekundete globale Besuchszufriedenheit, die Wiederbesuchs- oder Weiterempfehlungsabsicht, die maximale Zahlungsbereitschaft für ein Ticket sowie offen abgefragte positive (Likes) und negative Eindrücke (Dislikes). Im Anschluss an die jeweilige Präsentation stellte sich jedes der studentischen Teams einer konstruktiv und sehr angeregt geführten Diskussion mit dem Messeteam um Projektdirektor Strobel. Im Endeffekt entwickelten die Teams spezifische Maßnahmenkataloge zur a) Verbesserung der Besuchereinschätzungen für künftige Veranstaltungen, b) Media-Mix-Optimierung zur Schaffung von Aufmerksamkeit, Informations- und Besuchsinteresse via eigener Web-Präsenz, c) Identifikation von Optimierungspotentialen hinsichtlich der aktuell genutzten Social-Media-Kanäle sowie d) der Um- respektive Zusatzausrichtung hinsichtlich potentieller neuer Zielgruppen.
Leitbildgetragene regionale Vernetzung und Wissenstransfer: HTWK-Messetag endet mit positivem Gesamtfazit und traditionellem Abschlussfoto
Nach einem etwa vierstündigen Austausch in Form wechselseitiger Vorträge und anschließenden Diskussionsrunden dankte Projektdirektor Strobel sowohl Prof. Müller als natürlich auch den studentischen Teams für die professionell erstellten und kompetent vorgetragenen Reports sowie die Anregungen und Handlungsempfehlungen. „Die jährlich fortlaufend in das Modul “Marketing & Messewesen” eingebetteten Messeprojekte verknüpfen betriebswirtschaftlich relevante Konzepte und Modelle effektiv mit der regionalen Unternehmenspraxis“, betonte Prof. Müller nach dem HTWK-Messetag. „Unsere HTWK-Studierenden bearbeiten hierin reale Fragestellungen von Messeprojektteams, entwickeln zielgerichtet Lösungen und erhalten sodann auf dem HTWK-Messetag ein direktes Feedback seitens der Leipziger Messe. Im Gegenzug erhält diese fortlaufend wertvolle Impulse.“ Einmal mehr wurde und wird somit der im Hochschulleitbild verankerte bilaterale Wissenstransfer zwischen der HTWK Leipzig und regionalen Wirtschaftsunternehmen realisiert.
]]>Seit 2001 findet sie unmittelbar im Anschluss an die letzten Klausuren statt. Initiiert vom Schirmherrn der Tour, Professor Rüdiger Ulrich, wird sie heute von einer Gruppe aus aktuellen und ehemaligen Studierenden der Hochschule organisiert.
Sie ist sehr gut zu schaffen, auch für „Radfahrlaien“, denn man fährt ohne Gepäck und immer mit einem schönen Begleitprogramm.
Die Anmeldung läuft!
Stimmen von Ehemaligen:
„Einmal im Jahr richtig raus sein, sich selber erden.“ (Patrick)
„Man freut sich jedes Jahr aufs Neue, die Etappen mit dem Drahtesel erfolgreich absolviert zu haben. Es ist wunderbar, den Zusammenhalt der Gruppe zu beobachten.“ (Daniel)
]]>„Für uns gehört die Radtour mittlerweile zum Sommer wie der Lenker zum Fahrrad.“ (Daniel und Kathleen)
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