Forschung und Kooperation https://fww.htwk-leipzig.de/forschung-und-kooperation/?type=787 de-de Tue, 20 Apr 2021 08:18:42 +0100

Aktuelles

news-3831 Tue, 09 Mar 2021 12:00:00 +0100 Die Bestimmtheit von Lastenverteilungsregeln als Schlüssel zum Erfolg des Pariser Klimaschutzabkommens https://fww.htwk-leipzig.de/no_cache/forschung-und-kooperation/aktuelles-in-forschung-und-kooperation/nachrichtenuebersicht/einzelansicht/artikel/3831/ Beitrag "Fairness, Equity and Justice in the Paris Agreement: Terms and Operationalization of Differentiation" von Dr. Ulrike Will und Professor Dr. Cornelia Manger-Nestler im Leiden Journal of International Law (LJIL) veröffentlicht.Der Beitrag ↗ diskutiert verschiedene Begriffe und Kriterien für die Operationalisierung von Lastenverteilungsregeln im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015.

Das Ergebnis: Die Anteile einzelner Staaten am übergeordneten Klimaschutzziel sind nur durch wenige, zudem vage prozedurale Regeln vorstrukturiert. Die nähere Ausgestaltung dieser Regeln bleibt den Vertragsparteien überlassen. Dieses völkerrechtliche Konstrukt schwächt das 2 °C-Ziel und damit die vermeintlich stärkste Bestimmung des Pariser Abkommens. Um einzelne Staaten für die Einhaltung dieses Ziels stärker in die Pflicht zu nehmen, ist eine genauere Eingrenzung der Begriffe und Kriterien für die Lastenverteilung unabdingbar, etwa durch weitere Entscheidungen der Vertragsstaatenkonferenz (Regelbuch) und die national definierten Beiträge, die das Pariser Abkommen konkretisieren.

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news-3602 Fri, 27 Nov 2020 08:59:00 +0100 Erfolgreiche Lehrkooperation: Tax Campus 4.0 – Interaktive Lehr-Lern-Umgebung https://fww.htwk-leipzig.de/no_cache/forschung-und-kooperation/aktuelles-in-forschung-und-kooperation/nachrichtenuebersicht/einzelansicht/artikel/3602/ Projekt wird durch Hochschuldidaktisches Zentrum Sachsen gefördertDurch die Kooperation der Professur Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der HTWK Leipzig (Prof. Dr. Florian Gerstenberg) und des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Universität Leipzig (Prof. Dr. Carmen Bachmann) konnte ein innovatives, an die Veränderungen der Steuerfunktion angepasstes Lehrkonzept geschaffen werden, das im Rahmen im der Koordination des Projektes Lehrpraxis im Transfer Plus durch das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen (HDS) mit 37.000 EUR gefördert wurde.

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news-3605 Thu, 26 Nov 2020 16:28:29 +0100 Kann die Kultur- und Kreativbranche Corona trotzen? https://fww.htwk-leipzig.de/no_cache/forschung-und-kooperation/aktuelles-in-forschung-und-kooperation/nachrichtenuebersicht/einzelansicht/artikel/3605/ Aktueller Monitoringbericht zur Situation der Branche - HTWK-Volkswirtschaftler Rüdiger Wink ist Co-AutorWährend viele Gewerbe der deutschen Kultur- und Kreativbranche um ihre Existenz bangen, profitieren andere sogar von den Maßnahmen zur Eindämmung der COVID 19-Pandemie. Trotz der Widerstandsfähigkeit der Branche müsse sie jedoch gefördert werden, fordert Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Erstmals untersuchte er im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) - gemeinsam mit der Goldmedia GmbH und der Hamburg Media School (HMS) - die wirtschaftlichen Kennzahlen der Kultur- und Kreativbranche für den Monitoringbericht, der im Oktober 2020 in der Kurzfassung erschienen ist (die Langfassung soll Anfang Dezember erscheinen).
„Angesichts der starken Abhängigkeit vieler Bereiche von physischer Nähe war es leider zu erwarten, dass die Kreativwirtschaft von der Situation besonders stark betroffen ist. Es ist auf jeden Fall für alle Beteiligten der Branche und der Politik eine Herausforderung, dass aus diesem Einbruch kein dauerhafter Trend mit strukturellem Wegfall ganzer Teilbereiche entsteht“, so Prof. Rüdiger Wink. Laut den Prognosen erwartet die Branche für 2020 Verluste von mehr als
42 Milliarden Euro – knapp ein Viertel des sonstigen Gesamtumsatzes. Damit wird sie nach einem mehr als zehn Jahre andauernden positiven Trend schmerzhaft zurückgeworfen. Noch 2019 erwirtschafteten die fast 260.000 deutschen Kreativ-Unternehmen mit mehr als 1,8 Millionen Erwerbstätigen einen Umsatz von 174 Milliarden Euro. Der Anteil am Brutto-Inlandsprodukt lag im Vorjahr bei 3,1 Prozent und war damit ähnlich hoch wie in der Maschinenbaubranche und sogar höher als beispielsweise in den Zweigen Finanzdienstleistung oder Energieversorgung.

Pandemiebedingter Digitalisierungsschub nützt nur bestimmten Teilmärkten

Besonders hart trifft die Pandemie alle Darstellenden Künste und die Filmwirtschaft. Hier wird mit Umsatzverlusten von je mehr als 70 Prozent gerechnet. Auch der Kunstmarkt und die Musikwirtschaft haben mit Umsatzverlusten von minus 64 bzw.  minus 59 Prozent zu kämpfen. Gründe hierfür sind - neben einer deutlichen Begrenzung von Kapazitäten in Theater- und Konzertsälen - das weitgehende Verbot von Großveranstaltungen und die komplette Schließung von Einrichtungen. Doch selbst in besonders schwer getroffenen Teilmärkten gebe es positive Tendenzen: Beispielsweise ist das Audio-Streaming in der Musikwirtschaft weiterhin ein Wirtschaftsmotor.

Als widerstandsfähig können der zusammengefasste Software- und Games-Markt - mit „nur“ minus zehn Prozent Umsatzrückgang - bezeichnet werden. Allein auf diesen Markt entfiel 2019 rund ein Viertel der Gesamtumsätze der Kultur- und Kreativwirtschaft. Als besonders widerstandsfähig erwiesen sich dabei Streaming, Podcasts und Games. Laut Wink erhöhte der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hier die Nachfrage: Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 spielen laut einer Befragung mehr Menschen Games als bisher – jede(r) zweite Nutzer bzw. Nutzerin durchschnittlich sieben Stunden pro Woche. Die Games-Umsätze sind in Deutschland von 2,93 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 3,71 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 gestiegen. Der leichte Umsatzrückgang ergibt sich durch die schwächere Nachfrage im Software-Bereich.

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