Prof. Dr. Dr. Holger Müller präsentierte auf der internationalen Fachkonferenz EurOMA 2026 die Ergebnisse der Studie „The Impact of Global Risks on the Supply Chains of German Companies“.
Im Mittelpunkt der vorgestellten Studie steht die Frage, wie deutsche Unternehmen die aktuelle Risikolage für ihre Lieferketten bewerten. Untersucht wurde unter anderem, wie Unternehmen auf geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und weitere globale Risiken reagieren und welche Maßnahmen sie daraus ableiten. Darüber hinaus analysiert die Studie, ob und in welchem Umfang Unternehmen ihre Lieferketten verlagern oder diversifizieren und welche Möglichkeiten beziehungsweise Grenzen für eine Verlagerung bestehen.
Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky und Jasmin Möller von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Über die Konferenz
Die EurOMA (European Operations Management Association) zählt zu den wichtigsten wissenschaftlichen Konferenzen im Bereich Operations Management und Supply Chain Management. Die diesjährige Konferenz fand vom 27.06. - 02.07.2026 an der Wirtschaftsuniversität in Wien statt. Sie stand unter dem Leitthema „Operations Management for a Sustainable and Resilient Future“. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen wie geopolitische Unsicherheiten, Krisenresilienz, nachhaltige Wertschöpfung, digitale Transformation sowie die Gestaltung widerstandsfähiger Lieferketten.

