Forscherinnen der HTWK Leipzig gaben beim Praxisformat „Kompetenz:Revier“ in Cottbus Impulse aus der Forschung – ein Rückblick
Beim Praxisformat „Kompetenz:Revier – Lokalen Zusammenhalt gestalten: Willkommens- und Bleibekultur in den Revieren“ kamen am 20.Mai 2026 in Cottbus Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und regionaler Praxis zusammen, um Perspektiven für zukunftsfähige Regionen im Strukturwandel zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Fragen der Fachkräftesicherung, des Zuzugs und der langfristigen Bindung von Menschen an die Braunkohlereviere. Das Format wurde vom Kompetenzzentrum Regionalentwicklung (KRE) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) organisiert.
Vorträge und interaktive Workshops
Von der HTWK Leipzig nahmen Hanna Fischer und Dr. Nadine Marmai aus dem Forschungsteam von Prof. Dr. Rüdiger Wink an der Veranstaltung teil. Dabei trafen wissenschaftliche Impulse aus der Forschung gezielt auf Erfahrungen aus regionalen Initiativen und kommunaler Praxis. In interaktiven Workshops wurden Erfolgsfaktoren für Willkommens- und Bleibekultur, Herausforderungen bei der Fachkräftegewinnung sowie konkrete Handlungsperspektiven für die Regionen erörtert. Dr. Marmai beteiligte sich mit einem kurzen fachlichen Impuls und zeigte am Beispiel des sachsen-anhaltischen Teils des Mitteldeutschen Reviers auf, welche Bedeutung Netzwerke, (internationale) Zuwanderung sowie der Erhalt und Ausbau von Aus- und Weiterbildungsstrukturen für die wirtschaftliche Transformation in Strukturwandelgebieten trotz schrumpfender Erwerbsbevölkerung haben.
Wissenschaft und Praxis im Austausch
Vertreterinnen und Vertreter aus Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung und Verwaltung diskutieren Ansätze, wie soziale Integration, regionale Identifikation und attraktive Lebensperspektiven in Transformationsregionen gestärkt werden können. Damit bot die Veranstaltung eine Plattform, auf der Wissenschaft unmittelbar mit Praxis und Politik in den Austausch trat.


















